Rückblick

Am Freitagabend präsentierten rund 70 Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der 14. Vernissage der KalkKunst den etwa 300 interessierten Besucherinnen und Besuchern jeweils eines ihrer Werke im Forum 1 und 2 des Polizeipräsidiums.

Der polizeinahe Verein Kunst am Waidmarkt e.V., der sich seit seiner Gründung im Jahr 1992 der Kooperation von Kunst und Polizei verschrieben hat, organisierte auch dieses Jahr die Auftaktveranstaltung. Als Stellvertreterin des Behördenleiters begrüßte LRDin Miriam Brauns Gäste aus Politik und Stadtgesellschaft, die anwesenden Kunstinteressierten und natürlich die anwesenden Künstlerinnen und Künstler.

Den lobenden Worten ihrer Vorrednerin über die ausgestellten Kunstwerke schloss sich die Bürgermeisterin Elfi Scho Antwerpes an und hob die lange und erfolgreiche Kooperationsarbeit aller Beteiligten hervor. Untermalt von einer neunköpfigen Brass & Rhythm-Band fand der Abend gegen 22 Uhr sein Ende – nicht zuletzt mit dem Hinweis, auch die 15. Vernissage im Polizeipräsidium feiern zu wollen.

Kunstinteressierte finden weitere Informationen zur Kalkkunst in einer im Foyer des Polizeipräsidiums ausgelegten Broschüre.

Am 12. Juli hatten wir einen sehr schönen Abend mit Jürgen Becker und Martin Stankowski auf dem Rhein. Pünktlich um 18:00 Uhr legte die "Anja" ab und zur Begrüßung wies Martin Stankowski bereits darauf hin, dass das ganze Schiff zur Verfügung stehe und es kein Problem wäre, wenn einige Gäste die Veranstaltung als "Hörspiel" auf dem Oberdeck mit verfolgen würden. So geschah es auch und spätestens nach dem reichhaltigen Buffet verteilten sich die knapp 170 Gäste auf dem ganzen Schiff. Das entspannte die räumliche Situation sehr, denn für 170 Menschen war der Platz im Unterdeck doch etwas knapp.

Wir fuhren dann etwa drei Stunden den Rhein rauf und runter an Köln vorbei, immer begleitet von den Kommentaren der beiden Künstler, die uns Wissenswertes, Amüsantes und geschichtlich Interessantes vermittelten. Insbesondere Jürgen Becker vermochte es wieder einmal, die Herzen der Zuschauer und Zuhörer zu gewinnen, ist er ja inzwischen auch ein langjähriges Mitglied der "KAW-Familie".

Kurzum: Die Gäste waren vom Konzept, dem Programm und dem Buffet ganz überwiegend sehr angetan und es gab nicht wenige Stimmen, die sich eine Wiederholung im nächsten Jahr wünschten.

Und nicht zuletzt: Das Publikum war wirklich super.

In Hochform erlebten rund 300 Gäste am vergangenen Dienstag (21. November 2017) im Polizeipräsidium Köln den Kabarettisten Jürgen Becker

 

Auf Einladung von Kunst am Waidmarkt (KaW) brachte der Kölner Becker in einem Heimspiel sein Programm „Volksbegehren“ auf die Bühne.

Mit der ihm typischen schnarrenden Stimme verstand Jürgen Becker es, das Publikum im ausverkauften Forum 1 und 2 – darunter Polizeipräsident Uwe Jacob, Staatssekretär Jürgen Mathies sowie KaW-Vorsitzende Ute Janas – zu unterhalten und zum Lachen zu bringen. Wortwitz gepaart mit rheinischem Humor: Jeder bekam sein Fett ab – denn „Volksbegehren“ ist keinesfalls eine Anspielung auf politische Mitbestimmung, sondern vielmehr geht es um die Kulturgeschichte der Fortpflanzung. Wie einfach das Leben beim Thema Sex sein kann, machte Becker am Beispiel der Blattlaus klar: Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssten nicht fragen: „Zu dir oder zu mir“ und hätten es damit sehr einfach im Leben. Schier endlos reihte Becker Witze und Geschichten rund ums Thema aneinander – von der jungfräulichen Geburt („Früher musste man beten: ‚Heilige Maria, die du empfangen hast ohne zu sündigen, lass mich sündigen, ohne zu empfangen“) bis zur Gegenwart („60 Prozent der Männer denken ständig an Sex, 40 Prozent an Fußball“.)

Becker trat niemandem auf den Schlips und sorgte für einen wirklich unterhaltsamen Abend im Polizeipräsidium, den Polizeipräsident Uwe Jacob mit einer kurzen, launigen Begrüßung eingeläutet hatte. Zum Schluss gab es Frei-Kölsch für alle – gesponsert und ausgeschenkt von Jürgen Becker persönlich. In der Pause nahm er sich sogar Zeit, Autogramme zu geben – während das engagierte KaW-Team für die Bewirtung sorgte.

Alle Kabarettisten, die bei Kunst am Waidmarkt aufgetreten sind:

A
Norbert Alich
B
Jürgen Becker
Konrad Beikircher
Dirk Bielefeld
HG.Butzko
C
Fatih Cevikkollu
D
Gerd Diefenthaler
F
Thomas Freitag
H
handerCover
J
Didi Jünemann
K
Gaby Köster
Gerd Köster
L
Frank Lüdecke
O
Stefan Ohm
Günther Ottemeier
P
Rainer Pause
Volker Pispers
R
Hagen Rether
Richard Rogler
S
Wilfried Schmickler
Horst Schroth
Springmaus
Martin Stankowski
Uwe Steimle
Cordula Stratmann
T
Murat Topal

Kolleginnen und Kollegen des PP Köln zeigen ihr Können. Der Verein Kunst am Waidmarkt e. V. und der Kölner Polizeipräsident laden erstmalig zu einer Sonntagsmatinee ins Polizeipräsidium.

Kolleginnen und Kollegen präsentieren selbst hergestellte Gemälde und Skulpturen, Schmuckstücke und genähte Domkissen. Es werden Bilder in Öl, Acryl oder auf Leinwand gezeigt, Fotografien und Schnellkarikaturen. Dazu ein breites Bühnenprogramm mit Musik des Duo „5 to the bar“, PoetrySlam und Gesang Kölner Künstler.
Getränke für je 1.- € und angekündigte Kuchenspenden sorgen für das leibliche Wohl. Willkommen ist jeder, dessen Herz für die Kunst schlägt.

Am 26.November 2015 war Wilfried Schmickler zu Kunst am Waidmarkt im Präsidium.

Auch im Jahr 2016 bietet Kunst am Waidmarkt der Austellung "KalkKunst" der Stiftung Kalk Gestalten in den Foren des Polizeipräsiums Obdach. Die Austellung wird am 16. September 2016 bei einer kleinen Vernissage eröffnet und steht dann jedermann bis zum 04. Okober 2016 offen.

Mehr finden sie auch bei www.stiftungkalkgestalten.de

In einer kleinen Feierstunde fand am 4. November 2016 im Forum 2 des Polizeipräsidiums die offizielle Siegerehrung des gemeinsamen Fotowettbewerbes von Kunst am Waidmarkt e. V. und dem Polizeipräsidium Köln statt.

Unter dem Motto „Meine Polizei – Mein Stadtteil“ hatten eine Vielzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern Beiträge eingereicht. Die Auswahl-Jury, die unter anderem auch aus Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Köln bestand, wählte unter knapp 30 Bildern der Vorauswahl fünf Bilder aus. Diese Bilder sind derzeit noch auf dem Flur vor dem Forum 1 und 2 ausgestellt. Unter diesen fand der Wettbewerb um den begehrten und mit 300 Euro dotierten ersten Preis statt, der von Polizeipräsident Jürgen Mathies überreicht wurde.

Mit sichtlichem Stolz nahm der Sieger Sven M. aus der Polizeiinspektion 2, Wache Sülz, die Glückwünsche des Polizeipräsidenten und den Applaus der anwesenden Gäste entgegen. Den zweiten Platz erreichte Dana F. aus der 12. Bereitschaftspolizeihundertschaft, den dritten Platz erzielte Markus M., derzeit noch Studierender an der FHöV Köln.

Spontan lobte die 1. Vorsitzende des Vereins Kunst am Waidmarkt  e. V., Ute Janas, noch Preise für die beiden Viertplatzierten aus. Neben Sven M., der mit einem weiteren Bild auch einen vierten Platz belegte, freute sich Matthias W. aus der Polizeiinspektion 4,  und gleichzeitig Gewinner des Foto-Wettbewerbes 2011, über jeweils zwei Freikarten für die nächste Kabarettveranstaltung mit Richard Rogler im Polizeipräsidium Anfang März 2017.

Richard Rogler präsentiert sein Programm Tour 2017. Hier ein paar Hinweise, worum es dabei geht:

„Mit keinem Wort wird im Moment so viel Schindluder getrieben wie mit dem Begriff „Freiheit“. Besoffene Ballermann-Reisende fordern mehr Beinfreiheit, gierige Banker mehr Unternehmerfreiheit, religiöse Fanatiker Glaubensfreiheit, verantwortungslose Raser Tempofreiheit, jeder Depp beruft sich für sein Geschwätz auf die Meinungsfreiheit. Das Freiheitstürchen ist weit geöffnet. Alles ist unter dem Deckmantel „Freiheit“ möglich. Was kann man tun? Sollen wir den Missbrauch der Freiheit in Form der Dummheit unter Strafe stellen? Aber wer finanziert dann die Millionen an zusätzlichen Gefängniszellen? Und außerdem: Gesetze einhalten kann jeder, aber die Freiheit aushalten… Das ist ein täglicher Kampf. Deshalb heißt Roglers generelles Motto für den Rest des Jahrhunderts: „Freiheit aushalten!“ Stets akut und frisch auf der Bühne serviert. Und ganz wichtig: Niemals den Humor dabei verlieren!“

Das verspricht einen unterhaltsamen Abend und wir freuen uns darauf,  viele vertraute und neue Gesichter (wieder) zu sehen.

Plakat: © Gerald Kasten 2016

 

Eine Köln-Premiere können wir am 25. April anbieten: Martin Stankowski und Rainer Pause referieren auf ihre besondere Art zum Thema

Alle reden vom Rheinländer, aber keiner kennt ihn

Ein Abend mit Rainer Pause & Martin Stankowski

Alle reden vom Rheinländer, aber keiner kennt ihn. Jedenfalls weiß kaum einer, woher er stammt, wovon er gelebt hat und wie er gestorben ist. Genau so ist es mit dem Rheinland, dessen Grenzen weitgehend im Dunkeln liegen. Und was ist mit den rheinischen Helden und wer hat ihnen die Denkmäler errichtet? Wer ist überhaupt ein Held am Rhein? Marx oder Ostermann? Böll oder Adenauer, die in diesem Jahr 200 werden.

Der Kölnhistoriker Dr. Martin Stankowski kennt die Antworten auf diese Fragen, aber Fritz Litzmann, alias Rainer Pause, weiß noch mehr. Denn er hat als Alterspräsident des Heimatvereins Rhenania die rheinische Geschichte nicht nur erlitten, sondern mitgestaltet. Das Rheinland, seine Helden, seine Grenzen, seine Denkmäler, Köln, Bonn und der Rest - das ist die Substanz dieses historischen Abends.

Karten im Vorverkauf kosten 16 €, an der Abendkasse 18 €.